Wirtschaft

Bundesbank: Dauer-Boom für Deutschland

Die Bundesbank widerspricht allen Konjunktur-Pessimisten: Nach ihrer Einschätzung wird der Aufschwung noch lange anhalten. Nur für die Verbraucher gibt es einen Wermutstropfen.

Die Bundesbank hält einen Dauerboom in Deutschland für möglich. „Der in Gang gekommene und an Breite gewinnende Aufschwung könnte die Wirtschaftsaktivität in Deutschland über längere Zeit tragen“, schrieb die Bundesbank in ihrem am Freitag veröffentlichten Monatsbericht. „Dafür sprechen die günstigen externen wie internen Rahmenbedingungen.“ Der Exportnation komme die robuste Weltkonjunktur zugute, während die steigende Beschäftigung und die Aussicht auf spürbare Verdienstzuwächse den privaten Konsum stütze.

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Deutsche Ausfuhren im Jahr 2011: + 11,4 % gegenüber 2010

Ausfuhren und Einfuhren erreichen Rekordwerte

WIESBADEN – Im Jahr 2011 wurden von Deutschland Waren im Wert von 1 060,1 Milliarden Euro ausgeführt und Waren im Wert von 902,0 Milliarden Euro eingeführt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, waren die deutschen Ausfuhren damit im Jahr 2011 um 11,4 % und die Einfuhren um 13,2 % höher als im Jahr 2010. Die deutschen Ausfuhren überstiegen 2011 erstmals eine Billion Euro. Auch die Einfuhren übertrafen deutlich den bisherigen Höchstwert von 805,8 Milliarden Euro im Jahr 2008.

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Entwicklung des Auftragseingangs in der Industrie im Mai 2011

Die Auftragseingänge in der Industrie erhöhten sich im Berichtsmonat Mai vorläufigen Angaben zufolge1 preis-, kalender- und saisonbereinigt2 um 1,8 %. Im Monat zuvor stand ein aufwärts revidiertes Plus von 2,9 % zu Buche. Der Anteil an Großaufträgen war stark überdurchschnittlich, was sich insbesondere in der Nachfrage nach inländischen Investitionsgütern niederschlug. Die Bestellungen aus dem Inland legten mit 11,3 % kräftig zu. Die Auslandsnachfrage drehte dagegen deutlich ins Minus (-5,8 %). Den größten Bestellzuwachs in der Industrie verbuchten die Hersteller von Investitionsgütern (+2,4 %). Die Nachfrage nach Vorleistungsgütern erhöhte sich um 1,6 %. Die Auftragseingänge für Konsumgüter gingen um 1,5 % zurück.

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Offshore-Windenergie stärkt die maritime Wirtschaft

BMU Offshore-Windenergie wird zum Zugpferd der deutschen maritimen Wirtschaft. „Erneuerbare Energien sind derzeit die große wirtschaftliche Chance für die Küstenregionen. Durch den Ausbau der Offshore-Windenergie steht die deutsche Küste vor einer Renaissance. Städte, Kommunen, Häfen, Schiffe und Zulieferer werden hiervon profitieren“, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Katherina Reiche, der Siebten Nationalen Maritimen Konferenz in Wilhelmshaven. Damit der Ausbau der Windenergie im Meer nun zügig voranschreiten kann, wird die Bundesregierung die hierfür notwendigen wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen mit dem Energiepaket zu schaffen, so Reiche weiter.

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Deutscher Stahlmarkt: Auf Erholung folgt Stagnation

Die deutsche Stahlbranche hat sich rasch von den tiefen Produktionseinbrüchen während der Rezession erholt. Allerdings hat der Aufschwung merklich an Kraft verloren. Im Verlauf dieses Jahres sowie im kommenden Jahr dürfte die Rohstahlproduktion demnach stagnieren. Dies ist eines der Ergebnisse des aktuellen Stahlberichts des RWI. Steigender Kostendruck durch teurere Rohstoffe und sinkende Stahlpreise dürften dazu führen, dass die Beschäftigtenzahl in der Stahlindustrie weiter sinken wird. Die weltweite Rohstahlerzeugung dürfte zunächst zurückgehen und erst im kommenden Jahr wieder leicht zunehmen.

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Anteil Erneuerbarer Energien Steigt

Wie die aktuelle Fassung der Publikation “Erneuerbare Energien in Zahlen” des Bundesumweltministeriums zeigt, steigt der Anteil erneuerbarer Energien am deutschen Strommarkt unaufhörlich an. Demnach stammten über 16% des im letzten Jahr in Deutschland verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energiequellen (Biomasse, Sonne, Erdwärme, Wasser, Wind). Basierend auf der Jahresbilanz zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ergibt sich eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr 2008, in dem der Anteil der erneuerbaren Energien am deutschen Stromverbrauch bei 15,2% lag.

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IFO-Institut: Geschäftsklima auf 3-Jahres Hoch

Trotz der verbesserten Stimmung der Unternehmer erwarten Experten, dass sich der Aufschwung in Deutschland im dritten Quartal verlangsamt. Gerechnet wird mit einem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von rund 0,5 Prozent. Im Frühjahrsquartal hatte die Wirtschaftsleistung überraschend um 2,2 Prozent zugelegt und damit so stark wie seit rund zwei Jahrzehnten nicht mehr.

„Unglaublich, aber wunderschön“

Die Entwicklung sei „unglaublich, aber wunderschön“, kommentierte Andreas Scheuerle, Volkswirt der DekaBank, die Zahlen. „Jetzt ist es aber wohl ausgereizt. Die Luft für weitere Anstiege des Geschäftsklimas ist dünn geworden.“ Ab nun werde der Ifo-Index wohl nicht noch weiter steigen. Peter Meister von der BHF-Bank sagte, die Zahlen würden zeigen, „dass der Aufschwung im zweiten Quartal sehr stark war und sich im dritten Quartal mit einer gewissen Dynamik fortgesetzt hat“. Der Konjunkturpessimismus an den Märkten sei daher nicht gerechtfertigt.

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Bundesregierung: Erneuerbare Energien – Plan für Deutschland

Politik der Bundesregierung für den Ausbau erneuerbarer Energien

Folgende Ziele sind rechtlich verankert: Bis zum Jahr 2020 soll der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Bruttostromverbrauch auf mindestens 30 Prozent gesteigert werden. Danach soll er kontinuierlich erhöht werden. An der gesamten Wärmeversorgung soll der Anteil der erneuerbaren Energien im Jahr 2020 14 Prozent betragen.

Strukturwandel: Massiver Ausbau erneuerbarer Energien

Das Bundesumweltministerium macht sich stark für den konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien und damit für einen Strukturwandel in der Energieversorgung. Im Ausbau erneuerbarer Energien sieht das Bundesumweltministerium ein zielführendes Instrument im Gleichklang mit der Verbesserung der Energieeffizienz, die Energieversorgung in Deutschland grundlegend zu modernisieren, die Energieeffizienz massiv zu erhöhen, Ressourcen zu schonen und gleichzeitig Deutschlands führende Position auf dem Weltmarkt für klimafreundliche Technologien auszubauen. Auch auf europäischer Ebene setzt sich die Bundesregierung für einen konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien ein.
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