Konjunktur

Offshore-Windenergie stärkt die maritime Wirtschaft

BMU Offshore-Windenergie wird zum Zugpferd der deutschen maritimen Wirtschaft. „Erneuerbare Energien sind derzeit die große wirtschaftliche Chance für die Küstenregionen. Durch den Ausbau der Offshore-Windenergie steht die deutsche Küste vor einer Renaissance. Städte, Kommunen, Häfen, Schiffe und Zulieferer werden hiervon profitieren“, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Katherina Reiche, der Siebten Nationalen Maritimen Konferenz in Wilhelmshaven. Damit der Ausbau der Windenergie im Meer nun zügig voranschreiten kann, wird die Bundesregierung die hierfür notwendigen wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen mit dem Energiepaket zu schaffen, so Reiche weiter.

Weiterlesen »Offshore-Windenergie stärkt die maritime Wirtschaft

Anteil Erneuerbarer Energien Steigt

Wie die aktuelle Fassung der Publikation “Erneuerbare Energien in Zahlen” des Bundesumweltministeriums zeigt, steigt der Anteil erneuerbarer Energien am deutschen Strommarkt unaufhörlich an. Demnach stammten über 16% des im letzten Jahr in Deutschland verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energiequellen (Biomasse, Sonne, Erdwärme, Wasser, Wind). Basierend auf der Jahresbilanz zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ergibt sich eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr 2008, in dem der Anteil der erneuerbaren Energien am deutschen Stromverbrauch bei 15,2% lag.

Weiterlesen »Anteil Erneuerbarer Energien Steigt

Konjunkturprognose: IWF erwartet kräftiges Wachstum in Deutschland

Mit seinem kräftigen Wachstum wird Deutschland laut IWF zum Zugpferd für die gesamte Euro-Zone. Deren Wirtschaftsleistung wird im laufenden Jahr um 1,7 Prozent und im kommenden Jahr um 1,5 Prozent wachsen – mit großen regionalen Unterschieden: Für das hochverschuldete Griechenland sagt der IWF für dieses Jahr ein Minus von 4,0 Prozent und für 2011 minus 2,6 Prozent aus. Auch die Wirtschaftsleistung von Spanien und Irland soll 2010 um jeweils 0,3 Prozent schrumpfen, ehe für 2011 ein leichter Aufschwung erwartet wird.

Weiterlesen »Konjunkturprognose: IWF erwartet kräftiges Wachstum in Deutschland

IFO-Institut: Geschäftsklima auf 3-Jahres Hoch

Trotz der verbesserten Stimmung der Unternehmer erwarten Experten, dass sich der Aufschwung in Deutschland im dritten Quartal verlangsamt. Gerechnet wird mit einem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von rund 0,5 Prozent. Im Frühjahrsquartal hatte die Wirtschaftsleistung überraschend um 2,2 Prozent zugelegt und damit so stark wie seit rund zwei Jahrzehnten nicht mehr.

„Unglaublich, aber wunderschön“

Die Entwicklung sei „unglaublich, aber wunderschön“, kommentierte Andreas Scheuerle, Volkswirt der DekaBank, die Zahlen. „Jetzt ist es aber wohl ausgereizt. Die Luft für weitere Anstiege des Geschäftsklimas ist dünn geworden.“ Ab nun werde der Ifo-Index wohl nicht noch weiter steigen. Peter Meister von der BHF-Bank sagte, die Zahlen würden zeigen, „dass der Aufschwung im zweiten Quartal sehr stark war und sich im dritten Quartal mit einer gewissen Dynamik fortgesetzt hat“. Der Konjunkturpessimismus an den Märkten sei daher nicht gerechtfertigt.

Weiterlesen »IFO-Institut: Geschäftsklima auf 3-Jahres Hoch

Exporte im Höhenflug

Schwellenländer weiter Wachstumstreiber Nr. 1

Wichtigster Absatzmarkt für deutsche Produkte waren auch im Juni die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU), die von Deutschland Waren im Wert von 52,6 Milliarden Euro bezogen, was im Vergleich zum Vorjahresmonat einem Zuwachs um 23,5 Prozent entspricht. Die deutschen Wareneinfuhren aus der EU erhöhten sich im Juni binnen Jahresfrist um 26,1 Prozent auf 45,9 Milliarden Euro.

Der größte Anteil der deutschen EU-Exporte entfiel im Juni erneut auf die Eurozone, in deren Länder deutschen Firmen Waren im Wert von 35,7 Milliarden Euro (+22,0% gegenüber Vorjahresmonat) versandten. Demgegenüber standen deutsche Importe aus diesen Ländern in Höhe von 32,5 Milliarden Euro (+ 25,4%). In EU-Staaten, die nicht der Eurozone angehören, wurden von der deutschen Wirtschaft im Juni Waren im Wert von 16,9 Milliarden Euro (+ 26,6%) geliefert; die deutschen Wareneinfuhren aus diesen Ländern beliefen sich auf 13,4 Milliarden (+27,8%).

Weiterlesen »Exporte im Höhenflug

Anstieg der Stahlproduktion schwächt sich im Juli weiter ab

In den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres sind damit den weiteren Angaben zufolge mehr als 26,2 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt worden, 59 Prozent mehr als 2009. Für den weiteren Jahresverlauf rechnet der Verband allerdings mit geringeren Zuwachsraten. Denn der bisherige Anstieg spiegele nach wie vor wider, dass die ersten Monate des vergangenen Jahres stark von der Krise gezeichnet gewesen seien.

Wie der Branchenverband weiter mitteilte, legten die Bestellungen für Walzstahlerzeugnisse zwischen April und Ende Juni gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 23 Prozent zu. Im Vergleich zum Auftaktquartal sei der Ordereingang jedoch um sieben Prozent zurückgefallen. Grund seien die zeitlich befristeten Impulse im Winter aus Lagerergänzungen von Händlern und Verarbeitern.

Weiterlesen »Anstieg der Stahlproduktion schwächt sich im Juli weiter ab

Wachstum: Wie Sie im Aufschwung durchstarten

Nur 9 Prozent der Unternehmen gehen aus einer Rezession gestärkt hervor, wie eine groß angelegte Analyse vergangener Wirtschaftskrisen zeigt. Lernen Sie von den Siegern, offensive und defensive Maßnahmen ideal miteinander zu kombinieren.

 

Stahlindustrie: Hochöfen laufen wieder heiß

Neben dem krisenbedingten Nachfragerückgang machten den Unternehmen vor allem die vollen Lager schwer zu schaffen – und zwar so sehr, dass die Kapazitätsauslastung der deutschen Stahlkocher im Frühjahr 2009 unter die 50-Prozent-Marke rutschte.

Die schneller als erwartet eingetretene globale Konjunkturerholung kommt den Konzernen daher wie gerufen. Bereits seit Mitte 2009 zieht die Nachfrage wieder spürbar an. Die Folge: die Auslastung der hiesigen Unternehmen ist mittlerweile wieder auf 80 Prozent geklettert. Zudem werden die weitgehend abgebauten Lagerbestände wieder sukzessive aufgefüllt. Die Bestellungen passen sich wieder an die tatsächliche Nachfrage an. Einer Prognose der Wirtschaftsvereinigung Stahl zufolge wird die Produktion deutscher Stahlkocher 2010 wieder um bis zu 15 Prozent auf 38 Millionen Tonnen ansteigen. Weltweit erwarten Experten vor allem aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage der Schwellenländer sogar eine Rekordproduktion in Höhe von 1,35 Milliarden Tonnen. Gegenüber 2009 wäre das ein Anstieg um 11,1 Prozent.

Weiterlesen »Stahlindustrie: Hochöfen laufen wieder heiß

Automobilbranche: Starker Export rettet die Branche

Dagegen erwartet das ifo Institut einen Rückgang des Inlandsabsatzes der deutschen Hersteller um 18 Prozent. Dank des hohen Exportanteils von rund drei Vierteln ergibt sich trotzdem insgesamt ein deutliches Produktionsplus.
Der Rückgang im Inlandsgeschäft ist vor allem eine Spätfolge der Abwrackprämie aus dem vergangenen Jahr. „Viele Deutsche haben in 2009 den geplanten Autokauf vorgezogen. Diese Nachfrage fehlt im laufenden Jahr. Wir rechnen deshalb mit insgesamt 25 Prozent weniger Neuzulassungen“, erklärt ifo Wissenschaftler Reinhard Hild.

Besonders betroffen von dem schwachen Absatz in Deutschland sind die ausländischen Hersteller von Klein- und Mittelklassewagen, die in 2009 am stärksten von der Abwrackprämie profitiert hatten. Aber auch die deutschen Volumenhersteller werden im laufenden Jahr erhebliche Einbußen im Inland hinnehmen müssen. Im Jahr 2011, wenn die Sondereffekte durch die Abwrackprämie überwunden sind, dürfte der Inlandsabsatz der deutschen Hersteller wieder um 14 Prozent zunehmen.

Weiterlesen »Automobilbranche: Starker Export rettet die Branche