2011

Konjunkturprognose: IWF erwartet kräftiges Wachstum in Deutschland

Die globale Wirtschaft erholt sich von der Krise - allen voran Deutschland. Um 3,3 Prozent wird das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr wachsen, erwartet der Internationale Währungsfonds in seinem neuen Weltwirtschaftsausblick. Im Juli lag das prognostizierte Wachstum noch bei 1,4 Prozent - damit erhöhte der IWF seine Voraussage um mehr als das Doppelte.

Kein anderes westliches Industrieland verzeichnet solch hohe Zuwachsraten: Die deutsche Wirtschaft legt deutlich stärker zu als die der USA, Japans, Frankreichs oder Großbritanniens. Einzig China und Indien bleiben mit Wachstumsraten um die zehn Prozent weiterhin unerreichbar. Auch für 2011 setzte der IWF die Schätzung für Deutschland von 1,6 auf 2,0 Prozent hinauf.

Anstieg der Stahlproduktion schwächt sich im Juli weiter ab

Die Stahlproduktion in Deutschland hat im Juli ihre Erholung mit allerdings verminderter Dynamik fortgesetzt. Wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl am Montag mitteilte, wurden im Juli 3,5 Millionen Tonnen Rohstahl erschmolzen. Gegenüber dem Vorjahr sei dies ein Anstieg um knapp 30 Prozent.

Im Vormonat war mit insgesamt 3,86 Millionen Tonnen auf Jahressicht noch ein Plus von 53 Prozent erzielt worden. Im Mai waren sogar 4,1 Millionen Tonnen Rohstahl produziert worden.