2010

Stahlindustrie: Hochöfen laufen wieder heiß

Neben dem krisenbedingten Nachfragerückgang machten den Unternehmen vor allem die vollen Lager schwer zu schaffen – und zwar so sehr, dass die Kapazitätsauslastung der deutschen Stahlkocher im Frühjahr 2009 unter die 50-Prozent-Marke rutschte.

Die schneller als erwartet eingetretene globale Konjunkturerholung kommt den Konzernen daher wie gerufen. Bereits seit Mitte 2009 zieht die Nachfrage wieder spürbar an. Die Folge: die Auslastung der hiesigen Unternehmen ist mittlerweile wieder auf 80 Prozent geklettert. Zudem werden die weitgehend abgebauten Lagerbestände wieder sukzessive aufgefüllt. Die Bestellungen passen sich wieder an die tatsächliche Nachfrage an. Einer Prognose der Wirtschaftsvereinigung Stahl zufolge wird die Produktion deutscher Stahlkocher 2010 wieder um bis zu 15 Prozent auf 38 Millionen Tonnen ansteigen. Weltweit erwarten Experten vor allem aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage der Schwellenländer sogar eine Rekordproduktion in Höhe von 1,35 Milliarden Tonnen. Gegenüber 2009 wäre das ein Anstieg um 11,1 Prozent.

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Top Exportmärkte 2010

In einer Studie von Germany Trade & Invest  (www.gtai.de) wurden 68 Länder auf ihre Geschäftschancen untersucht und die attraktivsten Märkte für 2010 identifiziert. Im Mittelpunkt standen Länder, die die Krise relativ rasch überwunden haben. Länder mit relevanter Marktgröße und guten Wachstumsschancen.

Der Schwerpunkt der Untersuchung lag in den acht Kernbranchen der deutschen Außenwirtschaft: Maschinenbau, Automobilindustrie, Chemie, Bau, Elektronik und ITK sowie Umwelt- und Medizintechnik.

Dabei wurden Länder wie China, Indien Brasilien und Russland mit guten Wachstumschancen identifiziert, gute Marktaussichten bieten auch die Türkei und Saudi-Arabien.

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METAV: Positive Bilanz im Werkzeugmaschinenbau

Die Bilanz vieler Aussteller der ersten Werkzeugmaschinenmesse in 2010 ist durchweg positiv. Die Erwartungen wurden übertroffen, es fanden sehr qualifizierte Kundengespräche statt und die Hersteller sehen insgesamt optimistisch in die Zukunft.