Anstieg der Stahlproduktion schwächt sich im Juli weiter ab

In den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres sind damit den weiteren Angaben zufolge mehr als 26,2 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt worden, 59 Prozent mehr als 2009. Für den weiteren Jahresverlauf rechnet der Verband allerdings mit geringeren Zuwachsraten. Denn der bisherige Anstieg spiegele nach wie vor wider, dass die ersten Monate des vergangenen Jahres stark von der Krise gezeichnet gewesen seien.

Wie der Branchenverband weiter mitteilte, legten die Bestellungen für Walzstahlerzeugnisse zwischen April und Ende Juni gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 23 Prozent zu. Im Vergleich zum Auftaktquartal sei der Ordereingang jedoch um sieben Prozent zurückgefallen. Grund seien die zeitlich befristeten Impulse im Winter aus Lagerergänzungen von Händlern und Verarbeitern.

Zugleich habe der Bestelleingang mit knapp 9,2 Millionen Tonnen im zweiten Quartal nur leicht unter dem langfristigen Durchschnitt gelegen. Im ersten Halbjahr lagen die Bestellungen um 55 Prozent über dem Vorjahresniveau, wie es weiter hieß.

Die Prognosen für die zweite Jahreshälfte seien von Unsicherheit geprägt, teilte der Verband mit. Auf der einen Seite sei damit zu rechnen, dass im Sommerquartal der Auftragseingang saisonal bedingt weiter nachlassen werde. Auf der anderen Seite habe sich in der Folge des wirtschaftlichen Aufschwungs auch die Basis für eine anhaltende Erholung der Stahlkonjunktur in Deutschland verbreitert.

(Quelle: ddp)

Anstieg der Stahlproduktion schwächt sich im Juli weiter ab
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