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Entwicklung des Auftragseingangs in der Industrie im Mai 2011

Die Auftragseingänge in der Industrie erhöhten sich im Berichtsmonat Mai vorläufigen Angaben zufolge1 preis-, kalender- und saisonbereinigt2 um 1,8 %. Im Monat zuvor stand ein aufwärts revidiertes Plus von 2,9 % zu Buche. Der Anteil an Großaufträgen war stark überdurchschnittlich, was sich insbesondere in der Nachfrage nach inländischen Investitionsgütern niederschlug. Die Bestellungen aus dem Inland legten mit 11,3 % kräftig zu. Die Auslandsnachfrage drehte dagegen deutlich ins Minus (-5,8 %). Den größten Bestellzuwachs in der Industrie verbuchten die Hersteller von Investitionsgütern (+2,4 %). Die Nachfrage nach Vorleistungsgütern erhöhte sich um 1,6 %. Die Auftragseingänge für Konsumgüter gingen um 1,5 % zurück.

Im weniger schwankungsanfälligen Zweimonatsvergleich April/Mai gegenüber Februar/März nahmen die Auftragseingänge in der Industrie um saisonbereinigt 2,4 % zu. Die Bestellungen aus dem Inland stiegen kräftig um 6,6 %, während die aus dem Ausland leicht negativ tendierten (-1,0 %). Hersteller aller Hauptgruppen meldeten im Zweimonatsvergleich positive Wachstumsraten: Die Nachfrage nach Investitions- und Konsumgütern stieg um 3,2 % bzw. 3,1 %, die nach Vorleistungsgütern um 1,1 %.

Ihren Vorjahrsstand übertrafen die Industrieaufträge im Berichtszeitraum April/Mai kalenderbereinigt um 11,4 %. Die Bestellungen aus dem Inland legten binnen Jahresfrist um 13,0 % zu und die aus dem Ausland erhöhten sich um 10,2 %.

Die Nachfrage nach industriellen Erzeugnissen nimmt weiter zu. Erneut haben Großaufträge diese Entwicklung maßgeblich gestützt. Der kräftige Nachfrageimpuls aus dem Inland ist auch hierauf zurückzuführen. Insgesamt ist der Aufwärtstrend bei den Auftragseingängen trotz dämpfender Auslandsnachfrage weiter intakt, so dass auch die Perspektiven für die Industrieproduktion günstig bleiben.

Quelle: Statistisches Bundesamt

 

Ifo-Index steigt auf Rekordhoch

Die Stimmung unter den deutschen Unternehmen will einfach nicht schlechter werden. Der Geschäftsklimaindex steigt auf den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung. Allerdings blicken die Manager nicht mehr ganz so optimistisch in die Zukunft.

Die deutsche Wirtschaft trotzt der Schuldenkrise und befindet sich in Rekordlaune. Der Ifo-Geschäftsklima-Index stieg im Juni auf 114,5 von 114,2 Punkten im Mai. Das teilte das Münchner Institut mit. Damit erreichte das wichtigste deutsche Konjunktur-Barometer den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung.
"Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem robusten Aufschwung", sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Die rund 7000 befragten Manager beurteilten allerdings ihre Geschäftsaussichten skeptischer als zuletzt. Die Komponente für die Erwartungen fiel auf 106,3 von 107,4 Punkten. Das ist der tiefste Stand seit März 2010. Ihre Lage beurteilten die Unternehmen deutlich besser, der Index kletterte auf 123,3 von 121,5 Punkten.
Volkswirte hatten einen leichten Dämpfer erwartet. Bisher hatte sich das Geschäftsklima immun gegen Risiken wie der Schuldenkrise in Europa gezeigt. Die meisten Konjunkurprognosen gehen aber von einer Abschwächung des Wachstums in der zweiten Jahreshälfte aus.
Umfragen unter Einkaufsmanagern deuten bereits auf eine leichte Eintrübung hin. Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie fiel im Juni von 54,6 auf 52 Zähler. Ohne Deutschland und Frankreich sank der Wert sogar unter die 50-Punkte-Marke - erfahrungsgemäß ein Zeichen für schrumpfende Geschäftstätigkeit.
Zwar deuten die Ergebnisse noch nicht auf einen ernsteren konjunkturellen Rückschlag im Euro-Raum hin. Experten werten sie aber als erstes Warnsignal, dass die wirtschaftliche Entwicklung anfällig geworden ist. Das stellt die Pläne der Europäischen Zentralbank (EZB) infrage: Die Notenbanker hatten angesichts steigender Ölpreise und robuster Konjunkturwerte für übernächste Woche eine weitere Zinserhöhung angekündigt.

Quelle: FTD

 

Offshore-Windenergie stärkt die maritime Wirtschaft

BMU Offshore-Windenergie wird zum Zugpferd der deutschen maritimen Wirtschaft. "Erneuerbare Energien sind derzeit die große wirtschaftliche Chance für die Küstenregionen. Durch den Ausbau der Offshore-Windenergie steht die deutsche Küste vor einer Renaissance. Städte, Kommunen, Häfen, Schiffe und Zulieferer werden hiervon profitieren", sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Katherina Reiche, der Siebten Nationalen Maritimen Konferenz in Wilhelmshaven. Damit der Ausbau der Windenergie im Meer nun zügig voranschreiten kann, wird die Bundesregierung die hierfür notwendigen wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen mit dem Energiepaket zu schaffen, so Reiche weiter.

Heute sind in Deutschland Offshore-Windenergieanlagen mit einer Leistung von rund 180 Megawatt installiert. Das Ziel der Bundesregierung ist eine installierte Leistung von bis 25.000 Megawatt bis zum Jahr 2030. Damit können dann rund 15 Prozent der deutschen Stromproduktion gedeckt werden. Insgesamt erwartet die Branche, dass die Offshore-Ziele der Bundesregierungen Gesamtumsätze in Offshore-Windbranche und der Maritimen Wirtschaft in Höhe von 100 Milliarden Euro bewirken werden. Allein der Ausbau der Hafenkapazitäten hat bislang Investitionen von rund einer halben Milliarde Euro ausgelöst. Die vorliegenden Pläne erwarten weitere Investitionen in vergleichbarer Höhe.

Mit der Erarbeitung des KfW-Kreditprogramms für Offshore-Windparks und der Weiterentwicklung des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) hat die Bundesregierung die zentralen Erfordernisse nun auf den Weg gebracht. Das EEG liegt im Entwurf vor und soll zusammen mit Änderungen am Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) am 6. Juni 2011 durch das Bundeskabinett verabschiedet werden. "Wenn die Rahmenbedingungen für die Investoren von Offshore-Windparks stimmen, sorgen wir damit auch für Investitionssicherheit bei Turbinenherstellern, bei Werften und in der Hafenwirtschaft", so Reiche.

Quelle: www.erneuerbare-energien.de

 

Erneuerbare Energien: Bis 2020 2,8 Millionen Arbeitsplätze

Laut einer Studie, die im Auftrag der Europäischen Kommission durchgeführt wurde, wird Europa seine Ziele für den Anteil Erneuerbarer Energien bis 2020 erreichen. Dabei sollen 2,8 Millionen Arbeitsplätze bei einer Wertschöpfung von insgesamt etwa 1,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts entstehen. Im Jahr 2005 waren 1,4 Millionen Menschen im Sektor Erneuerbare Energien beschäftigt. Die Bruttowertschöpfung betrug 58 Milliarden Euro.

In Zukunft soll die Anzahl der Beschäftigten im Sektor Erneuerbare Energien deutlich steigen. Besonders in den Mitgliedsstatten, die zwischen 2004 und 2007 der EU beigetreten sind, soll das Wachstum groß sein. In der Studie wird deutlich herausgestellt, dass noch größere Anstrengungen nötig sind, um den maximalen Nutzen aus der Politik der Erneuerbaren Energien zu ziehen. Die Studie kann auf der Website der EU Kommission eingesehen werden.
 

Studie: Erneuerbare Energien als Wirtschaftsfaktor

Laut einer aktuellen Studie werden sich die jährlichen Ausgaben für den Ausbau Erneuerbarer Energien in den nächsten 10 Jahren verdoppeln und dann pro Jahr bei mehr als 28 Milliarden Euro liegen. Bis 2020 belaufen sich diese Investitionen dann alleine in Deutschland auf über 235 Milliarden Euro, die in Anlagen zur Erzeugung von Öko-Strom, -Wärme und -Kraftstoffe fließen. Die Studie wurde im Auftrag des Bundesverbandes Erneuerbare Energien (BEE), der Agentur für Erneuerbare Energien und der Deutschen Messe AG von der Prognos AG durchgeführt.

BEE-Geschäftsführer Björn Klusmann erklärt, dass angesichts dieser Milliardeninvestitionen die Erneuerbaren Energien auch zur tragenden Säule in der deutschen Wirtschaft wird. Sowohl die Beschäftigung als auch die Wertschöpfung wird sich erhöhen, sofern die politischen Rahmenbedingungen (z.B. in Form von weiteren Förderungen) gegeben sind. Schon heute wird mit 12,4 Milliarden Euro (2009) in den Ausbau der Erneuerbaren mehr in- vestiert als in die konventionelle Strom- und Gasversorgung.

 

Ökonomen enträtseln deutsches Jobwunder

Der deutsche Arbeitsmarkt steht nach der Krise glänzend da. Aber was sind die wahren Gründe für das Jobwunder? Für die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung ist klar: Unternehmen und Mitarbeiter haben vorbildlich zusammengehalten - die Politik spielt kaum eine Rolle.

Hamburg - Gerhard Schröder hat sich vor einigen Tagen zurückgemeldet. Der Altkanzler wollte es sich nicht nehmen lassen, seine Arbeitsmarktreformen vom Anfang des Jahrzehnts kräftig zu feiern. Der Anlass: Die Zahl der Erwerbslosen war im Oktober unter die Drei-Millionen-Grenze gesunken. Für Schröder ist völlig klar: Nur die Agenda 2010 hat das möglich gemacht - und das ausgerechnet im Jahr 2010.

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Deutscher Stahlmarkt: Auf Erholung folgt Stagnation

Die deutsche Stahlbranche hat sich rasch von den tiefen Produktionseinbrüchen während der Rezession erholt. Allerdings hat der Aufschwung merklich an Kraft verloren. Im Verlauf dieses Jahres sowie im kommenden Jahr dürfte die Rohstahlproduktion demnach stagnieren. Dies ist eines der Ergebnisse des aktuellen Stahlberichts des RWI. Steigender Kostendruck durch teurere Rohstoffe und sinkende Stahlpreise dürften dazu führen, dass die Beschäftigtenzahl in der Stahlindustrie weiter sinken wird. Die weltweite Rohstahlerzeugung dürfte zunächst zurückgehen und erst im kommenden Jahr wieder leicht zunehmen.

Die deutsche Stahlbranche hat sich relativ rasch von der Wirtschaftskrise erholt. So erreichte die Rohstahlproduktion in der ersten Jahreshälfte 2010 bereits wieder 94% des Wertes vom ersten Halbjahr 2007. Damals war die seit der Wiedervereinigung höchste erzeugte Menge erreicht worden. Deutschland liegt damit vor der EU und USA, die im gleichen Zeitraum erst 82 beziehungsweise 84% der Vorkrisenmenge produziert haben. Dabei profitierte die deutsche Stahlerzeugung sowohl von der einheimischen als auch von der ausländischen Nachfrage. Im Inland zog die Produktion der Stahlverwender seit der zweiten Jahreshälfte 2009 an. Zugleich stiegen die Ausfuhren insbesondere im zweiten Quartal 2010 kräftig. Noch stärker legten allerdings die Einfuhren zu, wohl vor allem aufgrund steigender Bauinvestitionen, da der in Deutschland verwendete Baustahl größtenteils eingeführt wird. Einen wesentlichen Beitrag zum Anstieg der Rohstahlerzeugung dürfte aber der Lageraufbau geleistet haben.

Die Erlössituation der deutschen Stahlindustrie hatte sich bis zum Frühjahr 2010 verbessert. Dafür sorgten relativ niedrige Preise für Eisenerz, Stahlschrott und Kokskohle sowie im langfristigen Vergleich relativ hohe Stahlpreise. Allerdings sind die Rohstoffkosten seit dem Frühjahr gestiegen, während die Stahlpreise bei flauer Nachfrage zuletzt wieder rückläufig waren.

Prognose: Deutsche Rohstahlproduktion dürfte im Jahresverlauf und 2011 stagnieren

Für den weiteren Verlauf dieses Jahres sowie das kommende Jahr erwartet das RWI insgesamt eine stagnierende deutsche Rohstahlproduktion. Nach einer kräftigen Zunahme in der ersten Jahrehälfte dürfte die Produktion im zweiten Halbjahr rückläufig sein: Im Durchschnitt dieses Jahres dürfte die Stahlerzeugung um 36% zunehmen; im kommenden Jahr wegen eines statistischen Unterhangs im Mittel hingegen um fast 2% abnehmen. Die Nachfrage aus dem Inland dürfte nur verhalten ausgeweitet werden, da die Produktion der Stahlverwender 2011 voraussichtlich nur noch wenig steigen wird. Die Exporte dürften nach dem bisher starken Anstieg sogar leicht rückläufig sein. Auch von den Lägern werden wohl keine Impulse mehr ausgehen. Erst im Verlauf des kommenden Jahres dürfte die Produktion wieder anziehen.

Die Erlössituation der deutschen Stahlindustrie wird sich wahrscheinlich verschlechtern. Die Rohstoffe dürften teuer bleiben, höhere Stahlpreise jedoch kaum durchzusetzen sein, zumal die Nachfrage voraussichtlich flau bleiben wird. Die „Sandwichposition“ der deutschen Stahlindustrie – zwischen Anbietern mit großer Marktmacht auf der Beschaffungsseite und großen Nachfragern mit starker Verhandlungsposition wie der Automobilindustrie auf der Absatzseite – erweist sich damit wieder einmal als problematisch. Zudem treffen sie die hohen Rohstoffpreise besonders, da sie ihren Erzbedarf überwiegend am Markt decken muss und nicht auf eine eigene Rohstoffbasis zurückgreifen kann. Der steigende Kostendruck dürfte in diesem und im kommenden Jahr dazu führen, dass die Beschäftigtenzahl in der Stahlindustrie weiter sinkt.

Auch weltweit wird die Rohstahlerzeugung 2010 und 2011 kaum noch zunehmen

Auch weltweit war die Rohstahlerzeugung zur Jahreswende 2008/09 im Vorjahresvergleich krisenbedingt um gut 20% eingebrochen. Ab April 2009 stieg sie allerdings wieder spürbar, im ersten Halbjahr 2010 übertraf sie das Vorjahresniveau gar um 28%. Motor dieser Entwicklung war vor allem China. Derzeit sinkt die Erzeugung von Rohstahl saisonbereinigt allerdings wieder. Gründe hierfür sind unter anderem, dass sich die Industrieproduktion zuletzt nahezu seitwärts entwickelte. Zudem zehren die Stahlverwender zur Zeit offenbar von ihren hohen Lagerbeständen. Hinzu kommt, dass in China aus Umweltschutzgründen rund 50 veraltete Stahlwerke stillgelegt wurden und einige Stahlwerke im Frühjahr 2010 auf Vorrat produziert haben dürften, als höhere Eisenerzpreise angekündigt wurden.

Das RWI rechnet für 2010 und 2011 damit, dass die weltweite Rohstahlerzeugung allenfalls wenig ausgeweitet wird. Vorerst dürfte sich sogar der zuletzt erkennbare Rückgang fortsetzen. Erst im Verlauf des kommenden Jahres ist bei lebhafterer internationaler Konjunktur eine leichte Zunahme zu erwarten. Für den Jahresdurchschnitt 2010 erwartet das RWI durch die günstige Entwicklung im ersten Halbjahr einen Zuwachs der Rohstahlerzeugung um 13,5%. Da die Produktion mit einem statistischen Unterhang in das Jahr 2011 hineingeht, dürfte die Produktionsmenge im nächsten Jahr trotz der erwarteten Belebung im Jahresverlauf im Durchschnitt in etwa der von 2010 entsprechen.

Quelle: RWI  / Mehr Informationen: „Stahlbericht“ aus dem aktuellen Konjunkturbericht des RWI

 

Anteil Erneuerbarer Energien Steigt

Wie die aktuelle Fassung der Publikation “Erneuerbare Energien in Zahlen” des Bundesumweltministeriums zeigt, steigt der Anteil erneuerbarer Energien am deutschen Strommarkt unaufhörlich an. Demnach stammten über 16% des im letzten Jahr in Deutschland verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energiequellen (Biomasse, Sonne, Erdwärme, Wasser, Wind). Basierend auf der Jahresbilanz zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ergibt sich eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr 2008, in dem der Anteil der erneuerbaren Energien am deutschen Stromverbrauch bei 15,2% lag. Lag der Anteil der erneuerbaren Energien bezogen auf den Gesamtverbrauch an Strom, Wärme und Kraftstoffen im Jahr 2008 noch bei 9,3%, stieg dieser Anteil 2009 zum ersten Mal über die 10%-Marke und lag bei 10,4%. Auch die Investitionen in erneuer- bare Energien erreichten ein neues Rekordhoch: 2009 wurden trotz Wirtschaftskrise über 20 Milliarden Euro in diesen Bereich investiert. Berücksichtigt man Investitionen und Betrieb, so wurde eine Gesamtwertschöpfung von 37,5 Milliarden Euro erreicht, also fast ein Viertel mehr als 2008 (30,6 Milliarden Euro).

Quelle:  DailyGreen.de.

 

Konjunkturprognose: IWF erwartet kräftiges Wachstum in Deutschland

Die globale Wirtschaft erholt sich von der Krise - allen voran Deutschland. Um 3,3 Prozent wird das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr wachsen, erwartet der Internationale Währungsfonds in seinem neuen Weltwirtschaftsausblick. Im Juli lag das prognostizierte Wachstum noch bei 1,4 Prozent - damit erhöhte der IWF seine Voraussage um mehr als das Doppelte.

Kein anderes westliches Industrieland verzeichnet solch hohe Zuwachsraten: Die deutsche Wirtschaft legt deutlich stärker zu als die der USA, Japans, Frankreichs oder Großbritanniens. Einzig China und Indien bleiben mit Wachstumsraten um die zehn Prozent weiterhin unerreichbar. Auch für 2011 setzte der IWF die Schätzung für Deutschland von 1,6 auf 2,0 Prozent hinauf.

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IFO-Institut: Geschäftsklima auf 3-Jahres Hoch

München - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im August noch einmal verbessert: Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg leicht von 106,2 Zählern auf 106,7 Punkte, teilte das Institut für Wirtschaftsforschung (Ifo) am Mittwoch mit. Es war der dritte Anstieg in Folge, der Index erreichte den höchsten Stand seit Juni 2007.

Die Unternehmer schätzten die Aussichten für die kommenden sechs Monate nur minimal schlechter, die Lage erneut besser ein. Im Juli war der Index so stark gestiegen wie zuletzt vor 20 Jahren. Experten hatten dieses Mal mit einem leichten Rückgang gerechnet - und irrten. Die deutsche Wirtschaft befinde sich in einem stabilen Sommerhoch, sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Das monatlich unter rund 7000 Unternehmen erhobene Geschäftsklima ist das wichtigste Stimmungsbarometer der deutschen Wirtschaft.

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Bundesregierung: Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien - Worum geht es?

Wind, Wasser, Sonne, Erdwärme und Bioenergie stehen als Energieträger nahezu unendlich zur Verfügung. Im Gegensatz zu den Energieträgern Erdöl, Kohle, Erdgas und Uran ist die Nutzung von erneuerbaren Energieträgern klimafreundlich, sicher, sowie Umwelt und Ressourcen schonend. Erneuerbare Energien sorgen für mehr Unabhängigkeit von Energieimporten, für mehr Versorgungssicherheit und stärken die heimische Wirtschaft. Die Nutzung erneuerbarer Energien vermeidet klimaschädliche Emissionen, die mit erheblichen Folgeschäden und -kosten verbunden sind. Darum ist der Ausbau der erneuerbaren Energien nicht nur sinnvoll, sondern auch gesamtwirtschaftlich vorteilhaft.

Ziele

Ziel der Bundesregierung ist eine moderne, klimafreundliche, nachhaltige und sichere Energieversorgung für Deutschland. Hierfür sollen die erneuerbaren Energien konsequent ausgebaut und die Energieeffizienz weiter erhöht werden mit dem Ziel, dass die erneuerbaren Energien den Hauptanteil an der Energieversorgung übernehmen.

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Exporte im Höhenflug

Der Boom im deutschen Außenhandel hält unvermindert an: Im Juni legten die deutschen Exporte fast um das Vierfache so stark zu wie von Experten erwartet. Bei den Importen erreichte das Volumen sogar den höchsten absoluten Wert seit 60 Jahren.

Auch im Juni stärkster Wachstumsmotor: die Exporte nach Fernost

Nach Auskunft des Statistischen Bundesamtes (Destatis) legten die deutschen Ausfuhren im Juni erneut gegenüber dem Vormonat kalender- und saisonbereinigt um 3,8 Prozent auf 86,5 Milliarden Euro zu. Damit lagen die Exporte der deutschen Wirtschaft im Juni um 28,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats und der Wert der ausgeführten Waren so hoch wie seit Oktober 2008 (88,7 Milliarden Euro) nicht mehr. Nachdem die deutschen Exporte bereits im Mai um 7,9 Prozent in die Höhe geschnellt waren, hatten von Reuters befragte Analysten lediglich mit einem Zuwachs um 1,0 Prozent gerechnet. Die deutschen Importe erhöhten sich auf Jahressicht sogar um 31,7 Prozent und erreichten mit einem erneuten Zuwachs gegenüber dem Vormonat um 1,9 Prozent auf 72,4 Milliarden Euro den höchsten Wert seit Einführung der Außenhandelsstatistik der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1950.

 

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Anstieg der Stahlproduktion schwächt sich im Juli weiter ab

Die Stahlproduktion in Deutschland hat im Juli ihre Erholung mit allerdings verminderter Dynamik fortgesetzt. Wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl am Montag mitteilte, wurden im Juli 3,5 Millionen Tonnen Rohstahl erschmolzen. Gegenüber dem Vorjahr sei dies ein Anstieg um knapp 30 Prozent.

Im Vormonat war mit insgesamt 3,86 Millionen Tonnen auf Jahressicht noch ein Plus von 53 Prozent erzielt worden. Im Mai waren sogar 4,1 Millionen Tonnen Rohstahl produziert worden.

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DIHK erwartet weiteren Anstieg der deutschen Exporte

Die deutschen Ausfuhren könnten im nächsten Jahr wieder in die Nähe ihres Rekordwertes kommen. Für 2011 rechnet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) mit einem Wachstum der Exporte um acht Prozent. Die am Montag in Berlin vorgestellte Prognose stützt sich auf Schätzungen der deutschen Auslandshandelskammern (AHK) in 80 Ländern. «Mit dieser Entwicklung ist der Exportwert aus dem Rekordjahr 2008 wieder in greifbare Nähe gerückt», betonte der DIHK. Der Wert der Ausfuhren werde 2011 voraussichtlich 968 Milliarden Euro erreichen gegenüber 985 Milliarden Euro im Jahr 2008.

In diesem Jahr dürften die Exporte um elf Prozent wachsen, wofür die Aufholprozesse nach dem vorherigen Krisenjahr maßgeblich seien. Damit würden die deutschen Ausfuhren in diesem und im kommenden Jahr etwas stärker als der Welthandel wachsen, der nach Einschätzung der AHK-Experten um jeweils etwa sieben Prozent zulegen wird.

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Deutsche Exporte im Juni auf höchstem Wert seit 2008

Die deutschen Exporte legen weiter kräftig zu. Wie das Statistische Bundesamt am Montag  mitteilte, wurden im Juni aus Deutschland Waren im Wert von 86,5 Milliarden Euro ausgeführt. Das sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eine Steigerung um 28,5 Prozent gewesen. Zudem habe es sich um den höchsten Absolutwert eines Monats seit Oktober 2008 gehandelt. Damals hatten die Ausfuhren einen Wert von 88,7 Milliarden Euro erreicht.

Der Wert der Importe lag im Juni bei 72,4 Milliarden Euro, wie die Statistiker mitteilten. Das seien 31,7 Prozent mehr als noch im Juni 2009 gewesen und der höchste absolute Wert seit Beginn der Erhebung der Außenhandelsstatistik 1950.

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Wachstum: Wie Sie im Aufschwung durchstarten

Nur 9 Prozent der Unternehmen gehen aus einer Rezession gestärkt hervor, wie eine groß angelegte Analyse vergangener Wirtschaftskrisen zeigt. Lernen Sie von den Siegern, offensive und defensive Maßnahmen ideal miteinander zu kombinieren.

 

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Erneuerbare Energien: Aufwind für GREEN ENERGY (1)

Die Branche der erneuerbaren Energien ist in 2009 schneller als prognostiziert gewachsen, und das in einem durch die Finanzkrise beherrschten Jahr. Wie in der Windbranche sind auch die Aussichten in der Solarbranche auf lange Sicht sehr gut, kurzfristig jedoch sind es vor allem die politischen Rahmenbedingungen, die der Branche Sorgen bereiten.

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Stahlindustrie: Hochöfen laufen wieder heiß

Der Stahlsektor ist eine äußerst zyklische Branche – und hat daher besonders stark unter der Finanz- und Wirtschaftskrise gelitten. Laut Weltstahlverband verzeichneten im Jahr 2009 alle Industriestaaten kräftige Einbrüche. Summa summarum brach die globale Stahlproduktion um acht Prozent auf 1,22 Milliarden Tonnen ein, während die deutschen Hersteller gar einen Produktionsrückgang um 28 Prozent auf rund 33 Millionen Tonnen verkraften mussten.

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Automobilbranche: Starker Export rettet die Branche

Laut einer atuellen Studie zur Entwicklung des PKW-Marktes durch das ifo-Institut, München, werden die Automobilbauer in Deutschland in diesem Jahr voraussichtlich 8,5 Prozent mehr PKW produzieren als im Jahr 2009. Allerdings ist as Wachstum ausschließlich auf den Export zurückzuführen, der nach dem starken Einbruch in 2009 (- 29,6 Prozent) im laufenden Jahr um etwa 20 Prozent zunehmen dürfte.

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Innovation: Patentanmeldungen trotz Krise auf hohem Niveau

Erfinder und Firmen setzen weiterhin auf Innovationen. Das belegen die neuesten Anmeldezahlen für gewerbliche Schutzrechte im Jahr 2009 beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA).

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