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IFO-Institut: Geschäftsklima auf 3-Jahres HochMünchen - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im August noch einmal verbessert: Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg leicht von 106,2 Zählern auf 106,7 Punkte, teilte das Institut für Wirtschaftsforschung (Ifo) am Mittwoch mit. Es war der dritte Anstieg in Folge, der Index erreichte den höchsten Stand seit Juni 2007. Die Unternehmer schätzten die Aussichten für die kommenden sechs Monate nur minimal schlechter, die Lage erneut besser ein. Im Juli war der Index so stark gestiegen wie zuletzt vor 20 Jahren. Experten hatten dieses Mal mit einem leichten Rückgang gerechnet - und irrten. Die deutsche Wirtschaft befinde sich in einem stabilen Sommerhoch, sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Das monatlich unter rund 7000 Unternehmen erhobene Geschäftsklima ist das wichtigste Stimmungsbarometer der deutschen Wirtschaft. Bundesregierung: Erneuerbare EnergienErneuerbare Energien - Worum geht es?Wind, Wasser, Sonne, Erdwärme und Bioenergie stehen als Energieträger nahezu unendlich zur Verfügung. Im Gegensatz zu den Energieträgern Erdöl, Kohle, Erdgas und Uran ist die Nutzung von erneuerbaren Energieträgern klimafreundlich, sicher, sowie Umwelt und Ressourcen schonend. Erneuerbare Energien sorgen für mehr Unabhängigkeit von Energieimporten, für mehr Versorgungssicherheit und stärken die heimische Wirtschaft. Die Nutzung erneuerbarer Energien vermeidet klimaschädliche Emissionen, die mit erheblichen Folgeschäden und -kosten verbunden sind. Darum ist der Ausbau der erneuerbaren Energien nicht nur sinnvoll, sondern auch gesamtwirtschaftlich vorteilhaft. ZieleZiel der Bundesregierung ist eine moderne, klimafreundliche, nachhaltige und sichere Energieversorgung für Deutschland. Hierfür sollen die erneuerbaren Energien konsequent ausgebaut und die Energieeffizienz weiter erhöht werden mit dem Ziel, dass die erneuerbaren Energien den Hauptanteil an der Energieversorgung übernehmen.
Exporte im HöhenflugAuch im Juni stärkster Wachstumsmotor: die Exporte nach Fernost Nach Auskunft des Statistischen Bundesamtes (Destatis) legten die deutschen Ausfuhren im Juni erneut gegenüber dem Vormonat kalender- und saisonbereinigt um 3,8 Prozent auf 86,5 Milliarden Euro zu. Damit lagen die Exporte der deutschen Wirtschaft im Juni um 28,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats und der Wert der ausgeführten Waren so hoch wie seit Oktober 2008 (88,7 Milliarden Euro) nicht mehr. Nachdem die deutschen Exporte bereits im Mai um 7,9 Prozent in die Höhe geschnellt waren, hatten von Reuters befragte Analysten lediglich mit einem Zuwachs um 1,0 Prozent gerechnet. Die deutschen Importe erhöhten sich auf Jahressicht sogar um 31,7 Prozent und erreichten mit einem erneuten Zuwachs gegenüber dem Vormonat um 1,9 Prozent auf 72,4 Milliarden Euro den höchsten Wert seit Einführung der Außenhandelsstatistik der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1950.
Anstieg der Stahlproduktion schwächt sich im Juli weiter abDie Stahlproduktion in Deutschland hat im Juli ihre Erholung mit allerdings verminderter Dynamik fortgesetzt. Wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl am Montag mitteilte, wurden im Juli 3,5 Millionen Tonnen Rohstahl erschmolzen. Gegenüber dem Vorjahr sei dies ein Anstieg um knapp 30 Prozent. Im Vormonat war mit insgesamt 3,86 Millionen Tonnen auf Jahressicht noch ein Plus von 53 Prozent erzielt worden. Im Mai waren sogar 4,1 Millionen Tonnen Rohstahl produziert worden.
DIHK erwartet weiteren Anstieg der deutschen ExporteDie deutschen Ausfuhren könnten im nächsten Jahr wieder in die Nähe ihres Rekordwertes kommen. Für 2011 rechnet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) mit einem Wachstum der Exporte um acht Prozent. Die am Montag in Berlin vorgestellte Prognose stützt sich auf Schätzungen der deutschen Auslandshandelskammern (AHK) in 80 Ländern. «Mit dieser Entwicklung ist der Exportwert aus dem Rekordjahr 2008 wieder in greifbare Nähe gerückt», betonte der DIHK. Der Wert der Ausfuhren werde 2011 voraussichtlich 968 Milliarden Euro erreichen gegenüber 985 Milliarden Euro im Jahr 2008. In diesem Jahr dürften die Exporte um elf Prozent wachsen, wofür die Aufholprozesse nach dem vorherigen Krisenjahr maßgeblich seien. Damit würden die deutschen Ausfuhren in diesem und im kommenden Jahr etwas stärker als der Welthandel wachsen, der nach Einschätzung der AHK-Experten um jeweils etwa sieben Prozent zulegen wird.
Deutsche Exporte im Juni auf höchstem Wert seit 2008Die deutschen Exporte legen weiter kräftig zu. Wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte, wurden im Juni aus Deutschland Waren im Wert von 86,5 Milliarden Euro ausgeführt. Das sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eine Steigerung um 28,5 Prozent gewesen. Zudem habe es sich um den höchsten Absolutwert eines Monats seit Oktober 2008 gehandelt. Damals hatten die Ausfuhren einen Wert von 88,7 Milliarden Euro erreicht. Der Wert der Importe lag im Juni bei 72,4 Milliarden Euro, wie die Statistiker mitteilten. Das seien 31,7 Prozent mehr als noch im Juni 2009 gewesen und der höchste absolute Wert seit Beginn der Erhebung der Außenhandelsstatistik 1950. Wachstum: Wie Sie im Aufschwung durchstartenNur 9 Prozent der Unternehmen gehen aus einer Rezession gestärkt hervor, wie eine groß angelegte Analyse vergangener Wirtschaftskrisen zeigt. Lernen Sie von den Siegern, offensive und defensive Maßnahmen ideal miteinander zu kombinieren.
Erneuerbare Energien: Aufwind für GREEN ENERGY (1)Die Branche der erneuerbaren Energien ist in 2009 schneller als prognostiziert gewachsen, und das in einem durch die Finanzkrise beherrschten Jahr. Wie in der Windbranche sind auch die Aussichten in der Solarbranche auf lange Sicht sehr gut, kurzfristig jedoch sind es vor allem die politischen Rahmenbedingungen, die der Branche Sorgen bereiten. Stahlindustrie: Hochöfen laufen wieder heißDer Stahlsektor ist eine äußerst zyklische Branche – und hat daher besonders stark unter der Finanz- und Wirtschaftskrise gelitten. Laut Weltstahlverband verzeichneten im Jahr 2009 alle Industriestaaten kräftige Einbrüche. Summa summarum brach die globale Stahlproduktion um acht Prozent auf 1,22 Milliarden Tonnen ein, während die deutschen Hersteller gar einen Produktionsrückgang um 28 Prozent auf rund 33 Millionen Tonnen verkraften mussten. Automobilbranche: Starker Export rettet die BrancheLaut einer atuellen Studie zur Entwicklung des PKW-Marktes durch das ifo-Institut, München, werden die Automobilbauer in Deutschland in diesem Jahr voraussichtlich 8,5 Prozent mehr PKW produzieren als im Jahr 2009. Allerdings ist as Wachstum ausschließlich auf den Export zurückzuführen, der nach dem starken Einbruch in 2009 (- 29,6 Prozent) im laufenden Jahr um etwa 20 Prozent zunehmen dürfte. |
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